Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 14.06.2023:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

MA 29: Start der Untergrunderkundungen für die U5- Verlängerung vom Frankhplatz bis nach Hernals

Rund 64 Probebohrungen als Vorbereitung für die weitere U-Bahn-Planung

Der U-Bahn-Ausbau in der Klimamusterstadt läuft auf Hochtouren, aktuell wird am Öffi-Ausbau U2xU5 von Matzleinsdorfer Platz bis zum Frankhplatz gearbeitet.

Zugleich laufen bereits die Vorbereitungsarbeiten für die 2. Baustufe von U2xU5, in der die U2 bis zum Wienerberg und die U5 bis nach Hernals verlängert werden. Bevor mit dem Bau einer neuen U-Bahn begonnen werden kann, gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen: Von den geologischen Verhältnissen über bereits bestehende unterirdische Bauwerke und Einbauten wie etwa dem Kanal bis hin zu archäologischen Funden. Daher finden schon während der Planungen immer wieder Untergrunderkundungen im Bereich der geplanten U-Bahn-Trasse statt.

So prüft die MA 29 von Juni bis voraussichtlich Ende des Jahres  im Auftrag der Wiener Linien den Untergrund der ca. 4 km langen Neubau-Strecke der U5 vom Frankhplatz bis Hernals.

Diese Bohrungen beginnen nach dem Frankhplatz, wo sich derzeit die erste neue U5-Station im Bau befindet, im Bereich Arne-Karlsson-Park, Währinger Gürtel, Michelbeuern-AKH, Elterleinplatz, entlang der Hernalser Hauptstraße bis unmittelbar nach dem Bahnhof Hernals der Vorortelinie S45.

Der Untersuchungsumfang sieht rund 64 Probebohrungen mit einer Tiefe bis zu 55 m vor, die auch als Grundwassermessstelle ausgebaut werden.

Probebohrungen als wichtige Grundlage für Planung und Bau

Die Erkenntnisse aus diesen Bodenuntersuchungen bilden somit neben vielen anderen Aspekten die Entscheidungsgrundlage für die genaue Lage der Trasse, die Auswahl der richtigen Tunnelbaumethode sowie die weitere Detailplanung der späteren Bauausführung. Bei diesen Arbeiten werden von Fachleuten der Geologie und Geotechnik die Tiefenlage, die Mächtigkeit und der Zustand der einzelnen Bodenschichten ermittelt. Zudem wird die Lage der Grundwasserspiegel festgestellt. Boden- und Grundwasserproben für bodenphysikalische und chemische Untersuchungen vervollständigen das umfangreiche Arbeitsprogramm. Die gewonnenen Daten werden abschließend in einem geologischen 3D-Modell dargestellt.

Rückfragehinweis für Medien

  • Luise Gruber
    Stadt Wien – Brückenbau und Grundbau
    Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: 01 4000 96945
    E-Mail: luise.gruber@wien.gv.at