Frauentag: WienTourismus stellt 14 weibliche Persönlichkeiten ins Rampenlicht

Mit „14 Frauen, 14 Orte“ präsentiert der WienTourismus seinen bisher weiblichsten City Guide in der Destinations-App „ivie“. Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März und der Wiener Frauenwoche (3.-8. März) können Nutzer*innen besondere Wiener Orte und Institutionen, die mit den Pionierinnen der Stadt verknüpft sind, besuchen und dabei mehr über ihre bemerkenswerten Geschichten erfahren.

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, Präsident des WienTourismus: „Eine Woche lang stellen zahlreiche Einheiten der Stadt Wien anlässlich des internationalen Frauentags die Frauen ins Zentrum. Zu diesem Anlass werden 200 kostenlose Veranstaltungen, Workshops und Stadtspaziergänge geboten. Darunter reiht sich auch der neue ,ivie‘-Guide, in dem wir 14 Wiener Pionierinnen vor den Vorhang holen, ihre Wirkungs- und Lebensstätten zeigen und ihre Rollen in der Stadt beleuchten.“

Norbert Kettner, Direktor des WienTourismus: „Die Stadt ist mit vielen unkonventionellen Frauenbiografien verbunden, deren Rollen und Bedeutung in der Geschichtsschreibung nicht immer gebührend Rechnung getragen wurde. Sie alle haben auf einzigartige Weise einen bedeutenden Beitrag zur Kultur und für die Gesellschaft geleistet und Wien mitgeprägt. Aus diesem Grund ist Teresa Feodorowna Ries die ‚Aufmacherin‘ im neuen City Guide: Eine jüdische Künstlerin, die sich in der damals männerdominierten Bildhauerei behauptet hat, ohne sich davon beirren zu lassen.“

Wiener Wegbereiterinnen verdoppelt

Mit „14 Frauen, 14 Orte“ erweitert der WienTourismus seinen erfolgreichen, ausschließlich weiblichen „ivie“-Guide vom Vorjahr von sieben auf 14 Frauen. Von der Entdeckerin der Kernspaltung bis hin zur Friedensnobelpreisträgerin und Komponistin. Neu mit dabei ist die jüdische Künstlerin und Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries, zu deren Hauptwerken die Skulptur „Hexe bei der Toilette für die Walpurgisnacht“ zählt, die im Wien Museum zu sehen ist. Lise Meitner, Professorin für Physik, war maßgeblich an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt und hat an der Universität Wien promoviert. Vally Wieselthier gilt als Koryphäe der Keramik, ihre Werke mit charakteristischer Formensprache und avantgardistischem Ansatz sind im MAK ausgestellt. Auch Hedy Lamarr darf in dieser Reihe nicht fehlen, sie arbeitete nicht nur als erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin, sondern erfand auch eine Funkfernsteuerung für Torpedos, was sogar ihr Grab am Zentralfriedhof widerspiegelt. Rosa Mayreder kämpfte für mehr Frauenrechte, ihr Wohnhaus befindet sich im 4. Bezirk. Constanze Geiger war Komponistin und Konzertpianistin, mit zwölf Jahren komponierte sie den „Ferdinandus-Walzer“. Den Reigen des Frauen-Walks schließt Bertha von Suttner - sie war eine der wichtigsten Friedensaktivistinnen ihrer Zeit. In Wien erinnert nicht nur ein Denkmal an die erste Frau, die den Friedensnobelpreis erhalten hat, auch ein Gemeindebau in Wieden trägt ihren Namen.

Mit „ivie“ die ganze Stadt in der Tasche

Mit mittlerweile mehr als 1,4 Millionen Downloads erfreut sich die City Guide App des WienTourismus bei international Reisenden wie auch Wiener*innen selbst größter Beliebtheit. Pro Jahr sind rund eine halbe Million Nutzer*innen in „ivie“ aktiv, schon kurz nach ihrem Start 2021 wurde sie als beste App Österreichs ausgezeichnet. Sie umfasst rund 20 kuratierte Spaziergänge und Führungen - genannt „Walks“ und „Guides“. Mehr als 1.000 Einträge zu Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen, aber auch Nützlichem wie öffentlichen Toiletten, WLAN-Standorten und Trinkbrunnen finden sich ebenso in der Destinations-App des WienTourismus. Damit ist „ivie“ eine informative und unterhaltsame Begleiterin, die dazu anregt, die Stadt fußläufig und damit ökologisch nachhaltig zu erkunden. Sie ist kostenlos auf Deutsch und Englisch für iOS und Android verfügbar.

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